* 18.4.1973. Pavel Jakovlev lebt in der Stadt Nižnije Sergi im Gebiet Sverdlovsk.
Ihm wird vorgeworfen, öffentlich Terrorismus gerechtfertigt zu haben. Nach Angaben der Ermittlungen kommentierte er im September 2022 einen Beitrag im sozialen Netzwerk VKontakte über die Schüsse von Ruslan Zinin auf den Militärkommissar von Ust'-Ilimsk. Zinin hatte an diesem Tag, kurz nach Beginn der Teilmobilmachung in Russland, im örtlichen Militärkommissariat auf den Militärkommissar Aleksandr Eliseev geschossen und ihn schwer verletzt. Anschließend versuchte er nach Angaben der Ermittler, das Gebäude in Brand zu setzen. Unter dem Beitrag soll Pavel Jakovlev „Gut gemacht, Junge“ kommentiert haben. Aufgrund dieses Kommentars wurde im Januar 2025 ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Im Februar 2025 wurde er festgenommen. Rosfinmonitoring nahm ihn im selben Monat mit dem Vermerk über terroristische Aktivitäten in seine Liste der Extremisten und Terroristen auf.
Im November 2025 wurde Jakovlev zu sechs Jahren Haft in einer Strafkolonie unter verschärften Bedingungen verurteilt.
An Pavel Jakovlev können zur Zeit keine Briefe gesendet werden, da die Haftanstalt noch nicht bekannt ist.
Weitere Schreibweise des Namens: Павел Яковлев (RU)