* 23.5.1997. Dmitrij Mitrofanov lebt in Moskau und arbeitete bei der Zentralbank der Russischen Föderation.
Ihm wird vorgeworfen, extremistische Aktivitäten finanziert zu haben. Es wird vermutet, dass die Anschuldigungen im Zusammenhang mit einer Spende an die von Aleksej Naval’nyj gegründete „Stiftung für Korruptionsbekämpfung“ (FBK) stehen.
Im März 2026 wurde Dmitrij Mitrofanov zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Naval’nyj war einer der prominentesten russischen Oppositionellen. Seine politische Arbeit konzentrierte sich auf Recherchen zu Korruption und den Einsatz für faire Wahlen. Im Februar 2024 starb er in einer Strafkolonie. Die Stiftung wurde im Juni 2021 vom Moskauer Stadtgericht als extremistische Organisation eingestuft – ein Schritt, für den nie stichhaltige Beweise für extremistische Aktivitäten vorgelegt wurden. Im September 2022 wurde erstmals öffentlich, dass im Zusammenhang mit Spenden an die FBK strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Seither sind mindestens 112 Personen wegen angeblicher Finanzierung von Extremismus beschuldigt worden.
Weitere Schreibweise des Namens: Дмитрий Митрофанов (RU)